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Tradition

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1934Am 01.06.1934 gründete der gelernte Autoschlosser Kurt Berndt in Liegnitz/Schlesien die Firma "KURT BERNDT - Lastfuhrgeschäft". Den Anfang machte er mit einem Schlepper und zwei Anhängern. Diesen Lkw (mit Pritsche) baute er aus Teilen eines ausrangierten Omnibusses selbst zusammen. Er transportierte damit Ziegelsteine, die er selbst per Hand be- und entladen hat. Dabei unterstütze Ihn seine Frau Margarete stets liebevoll und tatkräftig.
1939Am 24.08.1939 wurde Kurt Berndt zur Wehrmacht eingezogen. Das gleiche Schicksal ereilte auch seinen, bis dato auf 3 Fahrzeuge angewachsenen, Fuhrpark. An seinem neuen Vomag-Lkw mit Pritsche hatte er durch die Zwangsenteignung nur sehr kurz Freude.
1944Seine Frau Margarete flüchtet mit Ihren zwei Söhnen Günter und Klaus nach Nürnberg.
1945Nach Kriegsende wurde Kurt Berndt am 16.05.1945 aus der amerikanischen Gefangenschaft entlassen. Er folgte seiner Familie nach Nürnberg, wo er einen neuen Büssing bekommen sollte, sodass er sich wieder eine Existenz aufbauen konnte. Leider wurde der Lkw noch vor der Übernahme gestohlen. Nur mit seiner Familie kam er daraufhin am 17.12.1945 im Durchgangslager Braunschweig an. Dort wohnten sie vorerst bei seiner Schwester in der Vorwerksiedlung.
1948hat er mit einem 3,5-Tonner der Marke Borgward begonnen für die englischen Truppen in Braunschweig und Wolfenbüttel Holz zu fahren.
1949Am 02.03.1949 erhielt er von der Stadt Braunschweig zusätzlich einen Wandergewerbeschein um an den Wochenenden Fischwaren auszufahren.
1954Der Firmensitz war mittlerweile "Am Münzberg 15", dem heutigen Sielkamp, wo seit einigen Jahren ein Hochhaus steht. Dort firmierte er als "KURT BERNDT - Lastfuhrunternehmen". Er führte Transporte aller Art, auch Möbeltransporte, durch. Drei Lkw waren für die Stückgutauslieferung bei der Spedition Kühne + Nagel eingesetzt.
1959Es folgten Kipper- und Silozüge.
1969Umzug nach Cremlingen / OT Kl. Schöppenstedt.
1980am 17.06. verstirbt Kurt Berndt nach insgesamt drei Herzinfarkten an einem Schlaganfall.
1980Die "BERNDT UND SÖHNE GmbH" wird am 26.11.1980 gegründet. Geschäftsführer sind die Speditionskaufleute Günter und Klaus Berndt. Die Brüder beschließen eine Umstrukturierung und setzen im Güterverkehr europaweit Jumbo-Lkw ein. Diese Volumenaufbauten waren seinerzeit noch wahre Exoten auf dem Markt. Insbesondere sind hier die Spanienverkehre zu nennen, aber auch Transporte in die ehemalige DDR gehörten regelmäßig dazu. Container-Transporte wurden ebenfalls, aus deutschen Seehäfen abgehend, durchgeführt. Später kommen Jumbo-Wechselbrücken hinzu und die ersten Autotransporter werden angeschafft. Auch diese Transporte bedienen europaweite Relationen. Beide Geschäftsfelder laufen bis Mitte der 90'er Jahre parallel. Ab diesem Zeitpunkt wurden ausschließlich europaweite markenübergreifende Autotransporte durchgeführt. Im Laufe der Jahre sind sowohl Mercedes-Benz, MAN, Iveco und Scania-Lkw im Fuhrpark eingesetzt worden. Bis in die Gegenwart sind beide mit der Fahrzeuginstandhaltung betraut. Hauptsächlich werden Reparaturarbeiten durch Klaus Berndt erledigt. Seine Fachkenntnisse sind dabei sehr vielseitig, sodass fast alle anfallenden Reparaturaufgaben, egal ob Schweiß-, Elektro-, Lackierarbeiten oder aber eine Motor- oder Getriebereparatur von ihm durchgeführt werden.
2006Umfirmierung in die "BERNDT SPEDITION GmbH". Geschäftsführender Gesellschafter in der dritten Generation und nach insgesamt 72-jährigen bestehen des Familienunternehmens ist nun Dipl.-Kfm. Christoph Berndt, der seinen Beruf bei der Spedition Schenker erlernte.

Transport & Verkehr

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